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Ausgabe 12-2012

Ein Straßenkünstler packt aus

Ein Straßenkünstler packt aus
Daniel AvRutick über „Busking“ als Lebensphilosophie. Von Laura Bierau

Ein Leben wie ein Roadmovie: Daniel „Dani“ AvRutick wurde 1951 in Washington D.C. geboren, studierte Piccoloflöte, spielte in einer Militärkapelle und pilgerte wie viele damals 1969 nach San Francisco. Dort kam er erstmals in Berührung mit „Buskern“ (englisch für Straßenmusiker und -künstler) und war schnell fasziniert von ihrem freien Lebensstil. Von Kalifornien aus reiste er quer durch die USA nach Kanada und durch Südamerika. Sein Weltenbummlertum brachte ihn auch nach Frankreich und Marokko, wo er sich Jonglage und andere Straßenkunst aneignete.

Kaum zu glauben, dass sich Dani 1998 schließlich ausgerechnet in Leipzig verliebt hat! Bach war es vor allem, der ihn hier magisch anzog und bleiben ließ. Auch wenn die Behörden ihn immer mal wieder – wie auch momentan – wegen des Visums zur Ausreise zwingen, so will er auch nach 14 Jahren wieder in diese Stadt zurück kommen, musizieren, Konzerte erleben, Opern und dem Thomanerchor zuhören und die Herzen der Menschen erfreuen...

Einige Gedanken, Beobachtungen und Erkenntnisse aus seinem Leben, von dem er 40 Jahre als Straßenkünstler unterwegs war, hat er in einem kleinen Büchlein festgehalten. Der Leser merkt schnell: Busking hat nichts mit faulem Schmarotzen zu tun! Es ist eine echte Berufung und Daniel AvRutick hat dabei seine ganz eigenen Überlebensstrategien und Weisheiten gefunden: manche skurril, manche heiter, manchmal schroff und eigenwillig oder auch spirituell.

Hier ein kurzer Auszug:
„Gefühle, Türen und Fenster. Sie sind offen oder geschlossen. Wasser, Eier, Blicke und Beschimpfungen erreichen ihr Ziel ebenso wie Blumen, Lob, Anerkennung und – Geld.

Wie immer man darüber auch denken mag: Straßenkunst ist harte Arbeit. (Wer das nicht glauben will, möge es versuchen!) Es ist mehr als Spiel. Und so wie alle Bedeutung und alle Schönheit liegt der Wert dieses Tuns im Auge des Betrachters. Ich selbst bin nur, was ich bin. Geschaffen, um da zu stehen und zu tun, was ich tue, Flöte zu spielen und zu jonglieren. Man kann Gott oder den sozialen Verhältnissen die Schuld geben. Oder man lobt den Mut, der einen treibt zu sein, was er ist, trotz sozialer Verhältnisse und Häme und nicht wünschenswertem Umfeld.

Gedanken wie diese haben mich jahrelang bewegt. Ich biete sie denen an, die sich wie ich selbst fragen, warum sie hier sind. Natürlich ist es angesichts der Geschäftigkeit, die einen mit den scheinbaren Pflichten des heutigen Alltags in Atem hält, kaum möglich, die Zeit oder überhaupt den Wunsch aufzubringen, um derartige Fragen zu stellen.

[...]

Wenn ein Straßenkünstler seine Darbietungen vollführt, steht er auf einer Insel von Inspiration und Transzendenz, umgeben von Wogen der Aggression und Hektik. Er ist nicht etwa „erleuchtet“, sondern gesteuert von der kreativen Kraft, die von dem Ort und der Zeit ausgeht; an dem und in der er sich gerade befindet. Dadurch wird es ihm möglich, jedweden beliebigen Passanten aufzuwecken und aus dessen Alltagstrance aufzurütteln. Ein Künstler, der die Spontaneität sowie die unvorhersehbaren Umstände öffentlicher Straßen und Plätze zu seinem Hintergrund wählt, ist ein klares Zeugnis dessen, was Leben sein kann, wenn man die Risiken und Herausforderungen des nie Vorprogrammierten, aber immer Möglichen annimmt.“

Aus: Daniel AvRutick „Ein Straßenkünstler packt aus“. AndreBuchVerlag, Leipzig
Erhältlich für 9,90€ in der Lehmanns Buchhandlung, Grimmaische Straße 10
oder auf Anfrage (auch Versand möglich): LauraBierau@3viertel.de


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Ausgabe 11-2012

„Das ist dem Eisvogel nicht recht“

Schiffbarkeitserklärung Leipziger Fließgewässer in Dresden.
Von Frank Willberg

Am 30. November ist Schluss. Fünf Prozent der Stimmen aller Einwohner Sachsens benötigt die Initiative „Auwaldschutz jetzt!“. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird die Petition „gegen kraftstoffbetriebene Motorboote auf den Leipziger Gewässern“ diese Marke deutlich verfehlen. Knapp 8000 Unterschriften sind es ...

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Ausgabe 10-2012

Eine Lücke lassen

Zum Gedenken.

Von Cesare Stercken

Die Hauslücke in der Josephstraße 7 erinnert die Lücke, die Nationalsozialisten in der Deutschen Gesellschaft hinterlassen haben. Sie erinnert an das jüdische Leben in Lindenau. An dieser Stelle stand einst das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Reiter, die während des Nationalsozialismus teils deportiert und vernichtet wurden. Lediglich Tochter Amalia ...

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Ausgabe 10-2012

„Vom Himmel gefallen“

Migranten-Beratungsstelle SALVE in Lindenau.

Von Trendela Braun

Die Odermannstraße beherbergt nicht nur ein NPD-Zentrum, sondern vis-à-vis auch die Salve Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten im Leipziger Westen. „Wir haben kugelsicheres Glas! Weil schräg gegenüber sind die Nazis!“, erzählt eine Mitarbeitern – schmunzelnd.

Das NPD-Zentrum gegenüber war bisher kein Problem, ...

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Ausgabe 9-2012

Denkmal in Lindenau

Apostelhaus soll winterfest gemacht werden. Von Cesare Stercken

Zum Tag des offenen Denkmals am 19.9. wird im Apostelhaus in Alt-Lindenau eine Veranstaltung unter dem Motto „weniger Gaffen, mehr Schaffen“ in Zusammenarbeit mit Schülern der Mittelschule Gohlis stattfinden. Ab 16 Uhr kann man sich vor Ort informieren lassen. Das Apostelhaus befindet sich in der Apostelstraße, abgehend von der ...

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Ausgabe 7-2012

„Wir lassen keinen auf der Straße stehen!“

Die Nachwuchsförderung der Turn- und Sportgemeinschaft Leutzsch 1990 e.V.. Von Melanie Schröder

An diesem verregneten Dienstagnachmittag entfällt das Training für die Bambinis, den jüngsten Spross innerhalb der Nachwuchsförderung der Turn- und Sportgemeinschaft Leutzsch. Derzeit be-treut der Verein im Bereich der Heranwachsenden, die drei Mannschaf¬ten der C, D und F-Jugend sowie die G-Jugend ...

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Ausgabe 6-2012

Sommer, Sonne, Ferienlager

Kinder- und Jugendaktivitäten in den Sommerferien.

Von Trendela Braun

Jetzt kommen die lustigen Tage – die Urlaubszeit rückt näher. Und während noch an den letzten Klausuren geknobelt wird, weilt schon mancher lustlos aufgestützte Kopf gedanklich in den Sommerferien. Vielleicht auch in denen des letzten Jahres – in Erinnerungen an Zelte oder Stockbetten, Geländespiele, erste vorsichtige ...

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Ausgabe 6-2012

Den Fisch gekonnt überlisten

Angeln im Dreiviertelland.
Von Lena Engel
Lindenauer Hafen: Grau sind die verfallenen Speicher- und Lagerräume, es herrscht Industriegebiet-Atmosphäre, wenn da nicht auf der gegenüberliegenden Seite ein grünes Rasenstück liegen würde. Angelbroschüren versprechen Aufregung beim Kampf mit dem Fisch. Eine malerische Landschaft, in der es sich gut entspannen lässt und man den Stress des Alltags ...

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Ausgabe 6-2012

Raus mit Euch!

Sommertheater-Start im Westen: TheaterPack – Kaos – Theater der Jungen Welt.

Von Jan-Henning Koch

Beim Sommertheater geht es oftmals weniger ernst zu. Es wird gute Laune transportiert und der Unterhaltungsfaktor in den meisten Fällen recht hoch gehalten. Das lockt immer auch Publikum an, das sonst nicht so häufig ins Theater geht. Zudem zeichnen sich die Aufführungsorte unter freiem Himmel ...

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Ausgabe 5-2012

Ein bunter Haufen

„Der Chor“.
Von Melanie Schröder

Anlässlich des Gießerstraßenfestes im Jahr 2004 fanden sich einige junge Leute mit einer Leidenschaft für Punkmusik zu einer an sich einmaligen Gesangseinlage zusammen. Doch die große Nachfrage und das Vergnügen am ungezwungenen Miteinander brachte die nicht alltägliche a-capella-Gruppe „Der Chor“ hervor. Seit nunmehr acht Jahren sind die Leipziger mit ihren ...

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Ausgabe 4-2012

Frühlingswanderung mit Balzschau

Dr. Ernst Paul Dörfler bietet am Sonntag, 29. April 2012, jeweils um 10 Uhr und um 15 Uhr eine Frühlingsexkursion zum Thema „Das Liebesleben der Vögel“ an. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag sind sie eingeladen der Brautschau und dem Werben und Balzen der Vögel beizuwohnen. Fachmännische Erklärungen werden vor Ort gegeben. Denn Dr. Ernst Paul Dörfler ist Vogelbuchautor und ...

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Ausgabe 4-2012

Tanz für jung gebliebene Senioren

Die Formulierung „Tanztee“ ruft dem Einen oder Anderen die Vorstellung von Kaffeekränzchen und Schlager wach. Das Leipziger Ballhaus in der Gießerstraße begegnet diesem Klischee auf moderne Art und Weise. Jeden Sonntagnachmittag füllt sich der Saal mit Paaren und Alleinstehenden zum ungezwungenen und vergnügten Beisammensein.

Die Betreiberin Evelyn Scholz erzählt: „Der Großteil der Gäste ...

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Ausgabe 3-2012

Für Körper, Geist und Seele

Yoga in Leipzig – Yoga im Dreiviertelland.

Im Dreiviertelland kurbeln zahlreiche Yogalehrende mit der stressreduzierenden, auf Atemübungen und Körperdehnungen aufbauenden fernöstlichen Meditationsform die kreative Energie an. In Hinterhäusern, Ateliers und Ladenlokalen werden regelmäßig Yogakurse angeboten. An fast jeder Straßenecke wird ein Angebot im Bereich des ganzheitlichen Ansatzes der ...

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Ausgabe 2-2012

Willkommen im „Ahorn“

Der Neubau des Kindergartens „Treffpunkt Linde“ wird eingeweiht.
Von Sophie Vogel

Kindergartenplätze sind überall sehr begehrt, so auch im Plagwitzer Kindergarten „Treffpunkt Linde". Doch auch hier besteht das Problem, dass jedes Jahr viel mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze im Kindergarten eingehen. Die ursprünglich vorhandenen 37 Kindergartenplätze reichten für die große Anzahl von ...

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Ausgabe 11-2011

Neue Sporthalle – keine Trainingszeiten

Der LSV Südwest hat endlich eine Heimspielstätte – muss aber um Hallenzeiten bangen. Von Jan-Henning Koch

Als „einen Traum für Handballer“ bezeichnet Uwe Großmann, der erste Vorsitzende des LSV Südwest, die brandneu errichtete Dreifeldhalle gleich neben der Radrennbahn an der Windorfer Straße. Mithilfe von Geldern aus dem Konjunkturpaket II entstand binnen kürzester Zeit die Sporthalle, die im ...

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Ausgabe 9-2011

It takes two to tango

Die Tanzschule Alma en vuelo in Schleußig. Von Anna Bahr

Eins, zwei, drei – Tap. Eins, zwei, drei – Tap. Und Drehung. Ich stehe vor dem Alma en vuelo in der Holbeinstraße und erinnere mich mulmig an meine ersten Tanzstunden. Wohin jetzt mit dem linken Fuß? Was macht der rechte und in welche Richtung geht es weiter?
„Das alles ist hier nicht so“, klärt mich Angela Sallat, die Gründerin des ...

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Ausgabe 8-2011

Rückblick auf 30 Jahre Mode

Visions & Fashion. Von Anna Bahr

Noch bis 9. Oktober läuft die Ausstellung Visions & Fashion der Berliner Kunst¬bi¬blio¬thek am Kul¬tur¬fo¬rum. Wer es nicht nach Berlin schafft, kann sich in den begleitenden Bildband vertiefen, der im Kerber Verlag, der ein Verlagsbüro in der Nonnenstraße in Schleußig hat, erschienen ist.

Auf über 200 Seiten steht das Verhältnis zwischen Mode und Bild im ...

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Ausgabe 7-2011

Die TuSsis – Frauenfußball in Leutzsch

Wenn am 26. Juni die Frauen der deutschen Nationalmannschaft zum Auftaktspiel den Rasen des Berliner Olympiastadions betreten, fiebern die TuSsis ganz bestimmt mit. TuSsis – so nennen sich die Spielerinnen der Frauenmannschaft des TUS Leutzsch.
Die Teammitglieder sind zwischen 16 und 49 Jahre alt und spielen in der Kleinfeldliga. Diese unterscheidet sich vom Großfeldspiel unter anderem darin, ...

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Ausgabe 7-2011

Maultrommeln aus Taucha

Vom 15. - 17. Juli findet das 4. Internationale Maultrommel- und Weltmusikfestival in Taucha statt. Auf vier Bühnen werden Bands wie La Cherga, Orange und Navrang Maul- und andere Trommeln, Didgeridoos und Besucher schwingen lassen – liebevoll, entspannt und im Grünen. Die vielen vorbereitenden Volontäre, die sich mit Idealismus und ehrenamtlich der Organisation widmen wohnen zum Großen Teil in ...

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Ausgabe 6-2011

Auf dem Rücken der Pferde - Mädchenträume vom Glück

Der Reiterhof Lukas
Von Sophie Vogel

Grüne Wiesen, wärmende Sonnenstrahlen, den Wind im Haar und das Geräusch trommelnder Hufe im Ohr – welches Mädchen träumt nicht davon?

Doch bis man sattelfest genug ist, um alleine durchs Gelände galoppieren zu können, sind einige Reitstunden nötig. Der Reiterhof Lukas bietet viele Gelegenheiten, sich den sanften Vierbeinern zu nähern, den Umgang mit ...

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Ausgabe 6-2011

Siebenundzwanzig Prozent – Arm ist, wer meint, die machen uns arm.

Von Annemarie Rennert

Im schönen Juni vor einem Jahr war Leipzig plötzlich Hauptstadt. Erinnert sich noch jemand daran? Mitnichten irgendeine, sondern die „Armutshauptstadt Deutschlands“. Erdacht von überregionaler Glanzpresse, fand sich ein bis dato als Buch-, Messe- und Musikstadt bekanntes Leipzig mit einem Titel mehr behaftet. Grund zum Aufschrei gab die Zahl 27, welche den prozentualen ...

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Ausgabe 5-2011

Die Karl-Heine-Kanal-Connection

„Wasser Geschichten“ vereinen Wabe e. V., Spinnwerk und Uni Leipzig. Von Frank Willberg

Wasser verbindet. Und das Frühjahrsfest des Wabe e. V. hat die Einigkeit zumindest zwischen drei Akteuren am Karl-Heine-Kanal gut sichtbar gemacht. Es lockten die Aufführungen des gemeinsamen Theaterprojektes „Wasser Geschichte(n)“ jeweils etwa fünfzig Zuschauer in die alte Mörtelfabrik, die seit nunmehr ...

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Ausgabe 3-2011

Das Gärtnern ist des Städters Lust

Ein Treffen mit Christine Mutz vom Kleingartenverein Leipzig West e. V. Von Annemarie Rennert


Im Garten gedeihen nicht allein Kohl, Rüben oder der Baum der Erkenntnis. Ihm selbst, gedeiht seit Jahrhunderten die Vorstellung vom Paradies an. Was den Kelten der Apfelgarten Avalon, war später den Christen der Garten Eden. Aus dem Paradies sind wir längst vertrieben und der Biss in den Apfel ...

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Ausgabe 3-2011

Der Pfeil ist das Ziel

TAKE A BOW – Bogenschießen auf der Spinnerei. Von Annemarie Rennert


Laut Griechischer Mythologie erlegte der Trojaner Paris via Pfeil und Bogen den gefürchteten Achill. Im 13. Jahrhundert sorgte Robin Hood in Englands Wäldern mit einem Landbogen aus Eibenholz für Gerechtigkeit und im Mittelalter avancierte die Schussapparatur zur Superwaffe. Als Jagd- und Kriegsinstrument hat der Bogen ...

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Ausgabe 3-2011

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Ein Lesefest zur Leipziger Buchmesse. Von Hendrik Becker.

Mit der Frage: „Kommst du mit zu einer Lesung?“ erntet man in der Regel leider wenig Begeisterung. Ganz anders, wenn in Leipzig die jährliche Buchmesse anläuft. An diesen vier Tagen herrscht ein regelrecht inflationärer Ausnahmezustand, was die Anzahl an Lesungen und verschiedenen Lesungsorten angeht. Die Anzahl an interessierten, ...

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Ausgabe 2-2011

Die Legende lebt

BSG Chemie setzt auf Fankultur und Nachwuchs. Von Gernot Borriss

Wenn es in Leipzigs Fußball-Kreisklasse auf den Rängen stimmungsvoll zugeht, spielt die BSG Chemie auf. Für viele ist der Verein die Leutzscher Fußball-Legende schlechthin. Doch bereits Vorgänger LSV 1899 spielte an der Merseburger Straße in Lindenau. Dort, im Willi-Kühn-Sportpark, sind die Grün-Weißen heute Untermeiter beim SV ...

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Ausgabe 2-2011

Zwischen Aufstiegshoffnung und Bauvorhaben

Eine Winterreise durch die Fußball-Kreisklasse. Von Gernot Borriss


Für den 19. Februar ist der Rückrundenstart in der ersten Fußball-Kreisklasse vorgesehen. Wir haben die fünf Teams aus dem Dreiviertelland nach ihren Zielen für die Rückrunde gefragt.

Besonders ambitioniert ist man bei der Spielvereinigung 1899. Das Saisonziel des Tabellenzweiten heißt Aufstieg. Auch „um den jüngeren ...

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Ausgabe 2-2011

Neue Aussichten auf Bautätigkeit

Im Westen kommen „Bobbyspotter“ bald auf ihre Kosten. Von Frank Willberg

Im März geht's los. Gleiskörper und Fahrbahn der lädierten Lützner Straße werden zwischen Odermann- und Henriettenstraße erneuert. Zeitgleich beginnt die Sanierung der betagten Luisenbrücke. Ausgebaut wird auf zweispurige Autoführung samt Straßenbahngleise doppelspurig sowie Geh- und Radwege. Die Gestaltung orientiert ...

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Ausgabe 1-2011

Leipzigs Verbindung nach Westen dicht

In der Lützner Straße starten umfangreiche Bauarbeiten. Von Gernot Borriss

Die Lützner Straße, als Teil der Handelsstraße Via Regia von Beginn an Leipzigs Verbindung nach Westen, wird zur Großbaustelle. Die Arbeiten zwischen Henrietten- und Odermannstraße starten Mitte März. Die Straßenbahn soll eine Stadtbahntrasse erhalten; die Straße selbst wird komplett saniert. Dazu wird in der Lützner ...

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Ausgabe 12-2010

Ab geht die Post

Feuerstühle knattern im Motodrom am Cottaweg. Von Gernot Borriss

Im Motodrom am Cottaweg hat der MotorsportClub Post Leipzig sein Domizil. Wie eine Naturbühne ist die Anlage in den Auenwald eingepasst. Hier versuchen sich neugierige Kinder und erfahrene Cracks in der hohen Kunst des Trial.

Kinder klettern gern auf Baumstämme. Kinder fahren gern Fahrrad. Manche träumen auch von einem Moped. ...

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Ausgabe 12-2010

Rote Bullen suchen neue Weiden

Eine Polemik von Gernot Borriss
Ein österreichischer Brausemulti hat Großes vor in Leipzig. Mit dem Fußballverein RasenBallsport will er es werbewirksam bis in die deutsche und europäische Spitze schaffen. Ein hochmodernes Stadion steht rechts des Elsterflutbeckens bereits. Nun soll am gegenüber liegenden Lindenauer Flussufer ein Trainingszentrum entstehen.
Der dort heimische Fußballverein ...

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Ausgabe 12-2010

Es muss nicht immer Schokolade sein

Leipziger öffnen Türen im Advent. Von Trendela Braun


Die alte Diskussion über Schokolade, Bilder oder gar Säckchen im Adventskalender geht in den drei Vierteln in eine neue Runde – der Lebendige Adventskalender bietet hinter jedem Türchen die wohl spannendste Überraschung: eine Begegnung mit fremden Menschen.

Vom 1. bis 23. Dezember öffnet allabendlich je eine Familie ihre Wohnungstür ...

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Ausgabe 11-2010

Herbstzeit ist…

Schwimmen zählt zu den idealen Sportarten. Doch bei diesen Temperaturen zieht es nur noch ganz hart Gesottene an Kulki und Cossi. Ganz klar: Herbstzeit ist Schwimmhallenzeit.

Wassertemperatur konstant bei 28 Grad Celsius, in Flachbereichen darüber. In der Luft wird die 30-Grad-Marke geknackt. Das ist in Leipzigs Schwimmhallen täglich garantiert. Das macht das nasskalte Novemberwetter schnell ...

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Ausgabe 11-2010

Kleine Knirpse toben bei alten Eulen

Hockey Club Lindenau Grünau zwischen Kindersport und Kunstrasen.

Immer donnerstags toben kleine Knirpse durch die Sporthalle in der Lindenauer Friesenstraße 6. Sie kommen aus den nahe gelegenen Kitas „Spielhaus an der Linde“ und „An der Lehde“. Am Eingangstor lächelt sie eine freundliche Eule an: das Symbol des Hockey Club Lindenau Grünau (HCLG).

„Bei den Kindern steht eindeutig der Spaß an ...

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Ausgabe 10-2010

für ein Haus voller Wärme

Das Theater der Jungen Welt widmet sich Straßenkindern.

Die jüngste Regiearbeit von Jürgen Zielinski heißt: Kiwi. „Kiwi ist ein drastisches Thema in gehaltvoller Sprache, Schauspieler in Fühl- und Vibrationsnähe, dazu die Verwendung der Medien Musik und Bilddesign“, sagt der Theatermacher vom Lindenauer Markt. Er will Verständnis für Kinder wecken, die am Rande stehen, „in besonderer Form ...

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Ausgabe 10-2010

Kulturbahn sucht Takt

Die Diskussion um die Straßenbahnlinie 14.

Ab dem 10. Oktober soll die Bimmel laut Plan wieder durch die Karl-Heine-Straße rollen. Dabei stand die Strecke eigentlich vor dem Aus.
„Die positive Entwicklung von Plagwitz soll durch einen dauerhaften Betrieb der Straßenbahnverbindung in der Karl-Heine-Straße langfristig gefestigt werden“, beschloss der Stadtrat daraufhin 2007.

Jetzt heißt ...

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Ausgabe 10-2010

Ein Stück Natur geht verloren

Leipzigs BUND-Chef Jürgen Kasek ist gegen Motorbootverkehr auf dem Kurs 1.

Gernot Borriss: Warum richtet sich der Protest der Leipziger Umweltverbände gegen die Freigabe des Kurses 1 zwischen dem Leipziger Stadthafen und dem Cospudener See für den privaten Motorbootverkehr?

Jürgen Kasek: „Derzeit können nur Boote mit Ausnahmegenehmigung den Kurs befahren. Unser Protest richtet sich nicht ...

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Ausgabe 10-2010

Ein Sport mit Köpfchen und dreiviertelreihe

Leipzigs Rugby-Frauen wollen die Bundesliga rocken.

Dieser Sport ist unglaublich attraktiv“, sagt Bettina Augner über ihre Leidenschaft Rugby. „Es ist ein Sport, der Köpfchen erfordert, auch Kraft und Kondition.“ Viel Freizeit verbringt die 28jährige Studentin in der Dreiviertelreihe. Was es mit dieser Reihe auf sich hat, das wollten wir von 3VIERTEL natürlich ganz genau wissen.

Also ...

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Ausgabe 9-2010

Hier kann man Olympiasieger werden

Das Bootshaus am Klingerweg steht allen offen. Von Gernot Borriss

Das Bootshaus am Klingerweg steht allen offen. Wer einen Stadtbummel auf Leipzigs Gewässern unternehmen will, kann hier zwischen April und Oktober ein Kajak, einen Canadier oder ein Ruderboot entleihen. Oder sich mit dem Motorboot „Sturmvogel“ über Elster und Pleiße schippern lassen. Geöffnet ist täglich von 10 und 20 Uhr, wenn ...

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Ausgabe 9-2010

Das Sozialticket macht mobil

Bus und Bahn für Leute mit wenig Geld. Von Gernot Borriss

Das Dreiviertelland weist eine Autodichte auf, die europaweit zu den niedrigsten zählt. Auch wenn mancher eher eine zu geringe Parkplatzdichte ausmachen will.

Die Autoabstinenz in Lindenau, Plagwitz und Schleußig folgt nicht nur ökologischem Bewusstsein und urbanem Lebensgefühl, sondern den begrenzten materiellen Möglichkeiten vieler ...

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