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Ausgabe 12-2012

Fröhlicher Geber oder zorniger Advokat

Fröhlicher Geber oder zorniger Advokat
Die Kirchensteuer im Fokus der Kritik. Von Moritz Arand

Als Hartmut Zapp, Spezialist für kirchliches Eherecht, seine weltliche Ehe mit der katholischen Kirche scheiden lassen ließ, jedoch als Gläubiger an der Religionsgemeinschaft weiterhin partizipieren wollte, musste ihm klar gewesen sein, dass dieser Rosenkrieg einige Zeit dauern würde. Das aufgeregt mediale Echo war kaum zu überhören.

Zapp trat aus der katholischen Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts aus, um keine Kirchensteuer mehr zahlen zu müssen, wollte jedoch weiter Mitglied der Glaubensgemeinschaft bleiben. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig machte diesem Vorhaben im September einen Strich durch die Rechnung. Die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche und den damit verbundenen Rechten (Sakramente, Kirchenämter...) hängt an der Bereitschaft Kirchensteuer zu zahlen. Wie nahezu jede Religionsgemeinschaft fordert diese von ihren Mitgliedern einen Beitrag, um ihre Kosten zu decken. „Jeder Christ ist verpflichtet im Rahmen seiner Möglichkeiten seine Gemeinschaft zu unterstützen“, sagt der Pfarrer der Katholischen Pfarrei Liebfrauen Leipzig-Lindenau Thomas Bohne.

Ein kurzer Blick in die Geschichte der Kirchensteuer bringt etwas Licht in die Debatte. Im Zuge des Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurden die Kirchengüter enteignet. Weil die Kirche jedoch von etwas leben musste, wurde durch staatliche Initiative eine Steuer eingeführt, um die Ertragsminderung ausgleichen zu können. Die deutsche Besonderheit ist, dass der Staat das Einziehen der Kirchensteuer im Auftrag der Kirche übernimmt.

Diese Dienstleistung wird mit zwei-vier Prozent vom Gesamtumsatz (was 300 – 400 Millionen Euro im Jahr entspricht) vergütet. Die Einnahmen beider „großen“ Kirchen belaufen sich jährlich auf ca. 10 Milliarden Euro. Dadurch sind viele Aufgaben weltkirchlichen Ausmaßes finanzierbar, die anders gar nicht möglich wären, so Pfarrer Bohne.
In der Bibel gibt es konträre Aussagen , in Bezug auf das Leisten von Abgaben. Hält man im Lukas- und Matthäusevangelium am Kirchenzehnt fest – die Kirchensteuer steht rechtlich nicht in dessen Nachfolge –, so wendet sich Paulus im neunten Brief an die Korinther gegen das mosaische Gesetz der Zwangsabgabe. Gott liebt den fröhlichen Geber, heißt es dort.

Gibt es auch keine einheitliche Lehre in der Bibel, juristisch ist die Angelegenheit geklärt. Die Debatte ist wichtig, ihre Inhalte nicht neu. Es gibt Haltungen der katholischen Kirche, die weitaus problematischer sind und eine Diskussion nötiger haben, als das Zahlen der Kirchensteuer.


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Ausgabe 10-2012

Überfall auf Kunstverein

Die Odermannstraße ist eine akute Bedrohung für das Umfeld.

Ein Interview von Cesare Stercken

In der Nacht vom 18. auf den 19. August haben Rechtsextreme aus der Odermannstraße ein Sommerfest des benachbarten Kunstvereins D21 gestört und die Teilnehmer bedroht. Laut Aussagen von Augenzeugen, traten die Personen Parolen grölend auf, warfen Steine und attackierten Besucher des Festes. Die ...

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Ausgabe 9-2012

Carl Heines Träume

Über die Leuchtturmpolitik in Lindenau. Von Frank Willberg

Viele Leipziger sind arm und arbeitslos. Trotzdem ist die Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Stadt ungebrochen und deutschlandweit rekordverdächtig hoch. Kern dieser Liebe sind die preisgünstigen Gründerzeitquartiere in gleichzeitiger Nähe von City, Auwald und Wasser.

Wie schwierig und fördermittelabhängig die städtische Politik ...

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Ausgabe 7-2012

Gentrifizierung – Auf der Jagd nach einem Phantom?

Die aktuelle Debatte um Verdrängung, Armut und Wohnungsleerstand in Leipzig. Von Jan-Henning Koch

„Leipzig ist nicht Berlin oder München.“ Dieser Satz ist in den letzten Tagen häufig zu hören, wenn es um das Thema Gentrifizierung geht. Führen wir bei einem nach wie vor hohen Wohnungsleerstand und einem vergleichsweise niedrigen Mietpreisspiegel in Leipzig eine Scheindebatte?

Einfach ...

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Ausgabe 7-2012

Asylbewerber ins Dreiviertelland

Dezentrale Unterbringung ist das Stichwort. Von Frank Willberg

Zwischen Paunsdorf, Grünau und Connewitz werden neue Wohnstandorte für Asylbewerber geschaffen. In Plagwitz wird es das sanierte Doppelhaus in der Markranstädter Straße 16/18 sein, das aller Voraussicht nach ab 2013 von Flüchtlingen bewohnt werden wird. Zwischen Zollschuppen- und Gießerstraße sollen es 45 Plätze werden. Dabei seien ...

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Ausgabe 6-2012

„Die Leipziger Meuten. Jugendopposition im Nationalsozialismus“

Vorstellung der Buchpublikation Sascha Langes.

Von Melanie Schröder

Im Eckladen der Georg-Schwarz-Straße 10 versammelt sich eine kleine Gruppe von Interessierten, um dem bisher wenig erforschten Phänomen lokaler Jugendbewegungen zur Zeit des Faschismus in Deutschland zu lauschen. Im ehemaligen Wohnhaus von Rolf Franz, Mitglied der sogenannten städtischen Meute „Reeperbahn“, stellt Sascha ...

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Ausgabe 5-2012

Dafür ist ein Kraut gewachsen

Mit der Wilden Kräuterey in den Frühling. Von Trendela Braun

Sonnengelb und farbig beschriftet sind die Behälter, in denen die Schätze von André Freymanns Wald-und-Wiesen-Streifzügen lagern: Getrocknet und vorbereitet warten Kräuter, Blätter und Blüten darauf, in einer Creme, einem Tee oder im Kochtopf zu landen.

Der Natur zugewandt ist Freymann schon seit seiner Kindheit. Als gelernter ...

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Ausgabe 4-2012

Kommission Rex

Unternehmensgründer produzieren in Plagwitz individualisiertes Hundefutter. Von Trendela Braun

„Customized Food“ ist der neudeutsche Begriff für eine Internet-basierte Entwicklung auf dem Lebensmittelmarkt: Wer keine Lust mehr auf tägliches Einerlei am Frühstückstisch, bei Schokolade, Spirituosen oder Bonbons hat, kann sich auf diversen Webportalen einen Tee nach Gusto oder sein ...

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Ausgabe 3-2012

Wieder Anschluss unter dieser Nummer

Hausprojekt im Fernsprechamt, Schadowstraße 10. Von Trendela Braun

„Bob der Meister! Können wir das schaffen? Bauarbeiter! Yo, wir schaffen das!“, hört man morgens halb acht aus einem Kinderbettchen in Lindenau das Lied zur Trickfilmserie „Bob, der Baumeister“. Die Begeisterung für Baumaschinen, Lehm und Mörtel rührt nicht aus dem Fernsehen sondern ist handfeste Wirklichkeit der Dreijährigen: ...

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Ausgabe 2-2012

Das 16. Forum Leipziger Westen

Das Quartiersmanagement Leipziger Westen und das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbau (ASW) ziehen Bilanz. Redaktion 3VIERTEL

Am 1. Dezember 2011 ist in die Diakonie Lindenau, Demmeringstraße 18, zum 16. Forum Leipziger Westen geladen worden. Eine offene Veranstaltung zu der geladene Gäste gekommen sind, aber auch einzelne Anwohner des sogenannten Fördergebietes Leipziger Westen. Mit einem ...

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Ausgabe 11-2011

Wohnsinn

Hausprojekte im Leipziger Westen – Teil 1. Von Trendela Braun

Das kleine Fach im Kühlschrank, Putzpläne und WG-Treffen am Küchentisch – viele Wohngemeinschaftserprobte legen diese Erfahrungen als Begleiterscheinung der Studentenzeit mit Einzug in die eigene Wohnung zu den Akten. Die eigenen vier Wände und Schluss mit fremden Abwaschbergen – trautes Heim, Glück allein.
Und doch – es gibt ...

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Ausgabe 9-2011

Ein Land aus Lehm

Lehmolandia in Plagwitz stellt alles aus dem Universalbaustoff Lehm her. Von Anna Bahr


In der Merseburger Straße dringt spanische Musik aus der Hausnummer 39. Im ehemaligen Hobbyzentrum entsteht Lehmolandia – ein Ort, an dem mit Lehm experimentiert werden darf. Lehmolandia versteht sich als Werkstatt, Vorführraum, Raum für Klang, Events und Vorträge. Die großen Schaufenster des Ladens sind ...

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Ausgabe 8-2011

Modische Entwicklungen im Leipziger Westen

Plagwitz und Lindenau – Viertel mit Kultur, die ständig in Bewegung sind. Da sprießen Gaststätten, Kneipen und gemütliche Cafés – da ploppen Geschäfte aus dem Boden wie die Pilze im Wald. Und auch die Modeszene entfaltet sich hier wie nirgendwo anders in Leipzig.
Im Tapetenwerk, wo die Modelabels Fredevissla und Clamoté zu Hause sind, breiten sich die schönsten und einfallsreichsten ...

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Ausgabe 7-2011

Von der Kirche zum Integrationshotel

„Wir lassen uns von den Mut machenden Worten nicht irritieren.“


Ein bizarr anmutender Satz. Aber Martin Staemmler-Michael hat sich keinesfalls versprochen. Vielmehr möchte der Pfarrer die geschlossene Philippuskirche, samt Gemeindesaal und sanierungsbedürftigem Pfarrhaus, in ein Integrationshotel verwandeln – mit Ruhe und Gewissenhaftigkeit zum nachhaltigen Erfolg. „Wir können nicht so tun, ...

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Ausgabe 6-2011

Kühles Bier und Clara Zetkin

Die Geschichte des Felsenkellers. Von Eva Mahnke

„Nächster Halt: Felsenkeller“, ertönt es kurz vor der Kreuzung Zschochersche Straße/ Karl-Heine-Straße aus dem Lautsprecher der Straßenbahn. Felsenkeller?, fragt sich gelegentlich einer, der mit der Linie 14 um die Kurve holpert. Welcher Felsen eigentlich? Und was für ein Keller? Die Antwort hat mit Bier zu tun. Bier, das auch in der Mitte des ...

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Ausgabe 5-2011

Von der Industrierevolution zum Stadtwald

Der ehemalige Güterbahnhof Plagwitz wird grün. Von Frank Willberg

Dr. Ernst Carl Erdmann Heine ist, vielleicht nicht mit vollem Namen, eine der meist zitierten Persönlichkeiten im Leipziger Westen. Und alle haben „seinen“ Kanal und das Meer von Fabriken in den Industriedörfern Lindenau und Plagwitz im Sinn. Zu Recht. Im Schatten der allgemeinen Erinnerung allerdings steht der Bahnhof Plagwitz. ...

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Ausgabe 5-2011

„Kiez mit Charakter“

Wir haben Matthias Spiess (Gründer und Chief Technical Officer, zu deutsch Technischer Leiter) am Telefon gesprochen. Die Fragen stellte Ildiko Sebestyen

Warum habt ihr euch für den Standort Plagwitz, und zwar speziell für das Gebäude in der Gießerstraße, entschieden?
Entscheidend war die Skalierungsmöglichkeit, die wir in Plagwitz vorgefunden haben.
Das hat uns die Möglichkeit gegeben, ...

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Ausgabe 4-2011

Gewissermaßen glücklich

Oder wenn am Ende der Körperkraft noch so viel Sanierung übrig ist. Von Frank Willberg

Acht Monate Familienleben auf der Baustelle. Jacqueline Simon und Ansgar Weber haben mit ihren zwei Söhnen (fünf5 und 15fünfzehn Jahre) ein beachtliches Schicksal gewählt. Anfang 2010 kauften sie ein leer stehendes Gründerzeithaus am Lindenauer Markt – faktisch ohne eigenen Reichtum. Im Sommer gaben sie ...

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Ausgabe 4-2011

Grüner Raum für Ideen

Die Nachbarschaftsgärten starten in die neue Saison

Soziologen preisen die „neuen urbanen Gärten“ für lokale Vielfalt, die Wiederentdeckung des Miteinanders und die Renaissance des Selbermachens. Was für die einen soziologischer Trend ist, ist für die anderen der Start in die neue Saison in den Nachbarschaftsgärten. Mit Frühjahrsputz und Werkstattaufräumung wird es in der Josephstraße 27 ...

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Ausgabe 3-2011

das Trüffelschwein der Verlagsbranche

Der Leipziger Lehmstedt Verlag. Von Eva Mahnke

Ein Verleger müsse sein wie ein Trüffelschwein, sagt Mark Lehmstedt, Gründer des gleichnamigen Verlages nahe des Lindenauer Marktes. Von ständiger Neugier getrieben und immer auf der Suche nach Besonderheiten. Die jüngste seiner Ausgrabungen machte der promovierte Buchhistoriker auf einem Berliner Flohmarkt. Dort sind ihm, die bis dahin ...

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Ausgabe 2-2011

Der Projektentwickler

Betram Schultze zwischen Kunst und Kommerz. Die Fragen stellte Cesare Stercken.

Herr Schultze nach Einstellung des Spinnereibetriebes eröffneten sie ein Büro auf dem Gelände. Wie kam es dazu und was haben Sie dort gemacht?

Die Leipziger Baumwollspinnerei Verwaltungsgesellschaft mbH als neuer Eigentümer der Spinnerei hat ein Büro zur Entwicklung und Verwaltung der Liegenschaft eröffnet. Mir ...

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Ausgabe 2-2011

Der Westen Leipzigs hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt

Kirow-Geschäftsführer Ludwig Koehne im Gespräch mit Gernot Borriss

Über die Leipziger Spinnerei spricht die Welt. Nebenan fertigt die Kirow AG als Weltmarktführer Eisenbahndrehkrane. Auch Straßenbahnen werden hier gebaut.

Welche Vorhaben stehen bei Kirow in 2011 obenan?

Wie jedes Jahr liegt unser Hauptaugenmerk darauf, die Aufträge unserer Kunden in hoher Qualität zum vereinbarten Termin ...

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Ausgabe 1-2011

Plagwitz ist ein kreatives Viertel

Siemensianer fertigen Turboverdichter für die ganze Welt. Von Gernot Borriss

Seit 100 Jahren gehen Turboverdichter aus Dreiviertelland in die ganze Welt. Findige Arbeiter, Techniker und Ingenieure fertigen an der Plagwitzer Klingenstraße die Apparaturen, die in Kraftwerken und in der Chemischen Industrie so richtig Druck auf den Kessel bringen. Als C. H. Jaeger & Co. – Pumpen und Gebläsewerk ...

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Ausgabe 1-2011

Klimakiller Gründerzeit?

Vergessen ist die Rekordhitze des vergangenen Sommers. Der Schnee auf der Fensterbank deckt unbehagliche Gedanken an den Klimawandel zu. Doch gerade jetzt füllt sich unser CO2-Rucksack durch das Heizen stetig.

Wie es aussieht, wenn ein Haus winterwarm verpackt wird, kann man sich derzeit in der Weißenfelser Straße direkt am Karl-Heine-Kanal ansehen. Hier saniert die Firma Petzold das Haus ...

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Ausgabe 1-2011

Im Lichtschaukasten rollt der Rubel

Seit November diesen Jahres hat Leipzig ein Kindermuseum, genannt Unikatum.
Unter dem Titel „Taler Taler - eine spielerische Geschichte des Geldes“ dreht sich in deren erster Jahresausstellung alles um die bahre Münze.

Verkleidet als Kiesel, Pappdukate oder Fisch gibt es in sechs Themenbereichen allerhand Währung zum Anfassen. Liebhaber des gängigen Scheines drucken sich ihr Geld vor Ort ...

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Ausgabe 12-2010

Das Fest der Liebe

In ein paar Schuhen findet weder der neue Schnellkochtopf Platz, noch das achte Paar Biberbettwäsche, kein Barbiehaus und kein Dreirad. Herr Luther muss die zukünftige Größe unserer Wünsche geahnt haben und propagierte daher vor rund 500 Jahren als Alternative zum Nikolaustag das Familienschenkfest zum 24. Dezember.

Mindestens einmal im Jahr lohnt es noch immer das Schuhwerk zu putzen, und ...

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Ausgabe 12-2010

Alles ist miteinander verbunden

Forum Weltenwandel. Von Annemarie Rennert

Verbunden ist auf dem Weg zu Viktoria Reichelt und Torsten Seydler, mittels orangener Taue nicht nur die fehlende Reling an die einzelnen Stufen des Treppenhauses, sondern laut ganzheitlicher Sicht jedes Tau mit jedem von uns. Seit April diesen Jahres führen die Beiden das Veranstaltungs- und Begegnungszentrum „Forum Weltenwandel“ in der alten ...

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Ausgabe 12-2010

Alle Jahre wieder…

… kann man auch auf der Karl-Heine-Straße Weihnachtsluft schnuppern.

Am 4. Dezember 2010 findet zwischen 11 und 18 Uhr das letzte Westpaket des Jahres statt. Neben weihnachtlich anmutenden Trödeltischen, Imbissbüdchen sorgen Straßenmusiker und sicher auch Glühwein für die richtige Atmosphäre für den vorweihnachtlichen Schlendergang über die Plagwitzer Flaniermeile.

Natürlich gibt es bei ...

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Ausgabe 12-2010

Inselreif im Westmeer

Von Annemarie Rennert

Im wenig maritimen Lindenau gibt es eine Insel. Die befindet sich in der Plautstraße 18 und wird auf der Homepage des Suchtzentrum Leipzig e. V. in knapper Selbstauskunft so beschrieben: „Der Tagestreff ist ein niedrigschwelliges Angebot für obdachlose, sozial benachteiligte sowie ältere Menschen.“ Wer sich hier trifft, findet notgedrungen Zeit das tags zu tun und ...

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Ausgabe 11-2010

bürgerhaushalt mit bürgerbeteiligung?!

Bürgerhaushalt klingt toll:

Aber was hat der Bürger damit zu tun? Und wie viele Bürger kennen ihn? Und wie funktioniert der?

„Momentan bedeutet der Bürgerhaushalt, dass ein Stadtbezirksbeirat (SBB) aus einigen wenigen Vorschlägen (der Ämter) auswählt, wohin das – ebenfalls – wenige Geld verteilt werden soll. Meist handelt es sich dabei um Maßnahmen der reinen Instandhaltung, zum Beispiel ...

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Ausgabe 11-2010

DREIVIERTEL ZWÖLF

Plagwitzer Rathaus samt Bürgeramt vor dem Aus.

Leipzig will bis Mitte November das verbliebene Haushaltsloch von 54 Millionen Euro schließen, um einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Das Dezernat I soll laut Vorgabe eine Million Euro sparen und hat nun die Schließung von drei Bürgerämtern und den Verkauf des Plagwitzer Rathauses im Visier. Vier Fragen an Dr. Christian Aegerter, Leiter des ...

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Ausgabe 11-2010

DREIVIERTEL ZWÖLF

Plagwitzer Rathaus samt Bürgeramt vor dem Aus.

Leipzig will bis Mitte November das verbliebene Haushaltsloch von 54 Millionen Euro schließen, um einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Das Dezernat I soll laut Vorgabe eine Million Euro sparen und hat nun die Schließung von drei Bürgerämtern und den Verkauf des Plagwitzer Rathauses im Visier. Vier Fragen an Dr. Christian Aegerter, Leiter des ...

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Ausgabe 11-2010

Deine Geschichte (er-)zählt!

Mit „Stärken vor Ort“ hat der Leipziger Westen ein Förderprogramm, welches sich weder an Häuslebauer noch Bahngleise wendet, sondern hier lebende Frauen in den Fokus rückt.

Bereits seit 2004, damals noch unter der Bezeichnung „lokales Kapital für soziale Zwecke“, hat sich das Programm der Verbesserung sozialer, schulischer sowie beruflicher Integration von jungen Menschen und Frauen beim ...

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Ausgabe 10-2010

III. unternehmerstammtisch im leipziger westen

Der III. Unternehmerstammtisch fand am Montag, 16. August 2010 in der LEIPZIG SCHOOL OF DESIGN statt. Mit dem Thema „Wie designt ist unsere Welt oder was hat Buchhaltung mit Design zu tun?“ lockte Frank Basten, Koordinator für Wirtschaft Leipziger Westen. Mehr als 85 UnternehmerInnen und Interessierte folgten der Einladung in die Weißenfelser Straße 84.

Die TeilnehmerInnen kamen wie bei den ...

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Ausgabe 10-2010

Job-Point im Stadtteilladen

Im Frühsommer diesen Jahres ist ein weiteres EFRE-Projekt im Stadtteilladen Leipziger Westen gestartet – der Job-Point Leipziger Westen.

Die Angebote des Job-Points richten sich vor allem an Bürger, die Arbeit suchen und an Unternehmen, die Jobs anbieten, aber auch an Bürger, die in sozialen Fragen Rat suchen.
Den Arbeitsuchenden stehen nun in der Karl-Heine-Straße 54 moderne ...

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Ausgabe 10-2010

Es wird einmal…

… das Jahrtausendfeld.

In der Diskussion über die Nutzung bestehender Brachflächen in Plagwitz und Lindenau treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Im Falle des Jahrtausendfelds an der Karl-Heine-Straße gibt es seit Jahren vielfältige Konzepte zur Revitalisierung des Geländes. Die Stadt will innovatives Gewerbe ansiedeln, die Eigentümerin TLG (eine ostdeutsche Immobiliengesellschaft) ...

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Ausgabe 9-2010

EFRE - Förderprogramm vorgestellt

Neue Sport- und Freifläche an der GutsMuthsstraße | „Die Kreativen Spinner“ in neu ausgebautem Kursraum. Von Frjthof Mothes (für die Stadt Leipzig)

Neue Sport- und Freifläche an der GutsMuthsstraße

Der Sportverein Leipziger Löwen, bekommt dank einer Förderung über das EFRE-Programm attraktive Außenanlagen. Dies ist nun bereits die zweite Baumaßnahme auf dem Gelände des Sportvereins ...

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Ausgabe 9-2010

Motorenlärm oder Vogelgezwitscher im Auwald

Die geplante Nutzung der Wasserweg richtet sich eher am Bedarf der Tourismusindustrie und daher auch gegen manche Interessen der Anwohner, bzw. Bürger der Stadt. (Von Cesare Stercken)

Geplante Motorbootstrecken durch den Auwald, gefährden einerseits die Uferbefestigungen und ebenso die Nutzung der Wasserwege durch andere Interessensgruppen. Die Vereine, insbesondere welche die Kinder ...

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